Für eine Web-Ressource, deren Fehlschlag zugelassen werden soll, kann eine bestehende Firefox-Erweiterung ihre Proxy-Authentifizierungsanfrage abbrechen. Damit endet diese Anforderung, statt den Nutzer wiederholt nach einem weiteren Passwort zu fragen.

browser.webRequest.onAuthRequired.addListener(details => {
  if (details.isProxy) {
    return {cancel: true};
  }
  return {};
}, {urls: ['https://optional.example/*']}, ['blocking']);

Die Erweiterung benötigt webRequest, webRequestBlocking und die passende Host-Berechtigung. Ersetzen Sie das Beispiel durch das konkrete URL-Muster der optionalen Ressource. Der Filter gleicht die angeforderte Ressource ab, nicht bloß die Adresse des Proxy-Servers.

isProxy unterscheidet die Anfrage des Vermittlers von der eigenen HTTP-Authentifizierung einer Website. Bleibt diese Prüfung erhalten, wird die Anmeldung der Website nicht allein deshalb abgebrochen, weil sie dasselbe Ereignis verwendet.

Die Anforderung wird abgebrochen, die Ressource bleibt also unerreichbar. Das ist nur dann sinnvoll, wenn dieser Verlust beabsichtigt ist, etwa bei einer entbehrlichen Verbindung, die wiederholte Abfragen auslöst. Benötigte Inhalte brauchen weiterhin ein akzeptiertes Konto und eine Proxy-Richtlinie.

Firefox hat besondere Regeln für Systemanfragen des Browsers. Erweiterungen können für einige davon mit zusätzlichen Berechtigungen Proxy-Anmeldedaten liefern, diese Systemanfragen aber nicht abbrechen oder verändern. Dieses Beispiel einer Seitenressource verspricht keinen stillen Abbruch für jeden Hintergrundvorgang.

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