Das Windows-Projekt Proxychains.exe kann ein Programm starten und unterstützte Winsock-TCP-Aufrufe abfangen, damit seine Verbindungen SOCKS5 verwenden. Es handelt sich um einen Prozess-Wrapper, sodass eine andere Anwendung nicht dieselbe Proxy-Einstellung übernehmen muss.

Wenn ein passender Windows-Build vorliegt, kann ein Befehl über den Alias proxychains.exe so aussehen:

proxychains.exe -f "C:\Proxy\proxychains.conf" "C:\Tools\client.exe"

Halten Sie die zugehörige Hook-DLL beim Wrapper. Das Projekt verlangt eine kompatible Plattform und Architektur: Verwenden Sie den passenden x86- oder x64-Build für das Zielprogramm.

Gehen Sie von der mitgelieferten Konfiguration des Projekts aus und behalten Sie einen SOCKS5-Eintrag für eine Route über einen einzelnen Proxy:

strict_chain
proxy_dns

[ProxyList]
socks5 127.0.0.1 1080

Ersetzen Sie den Endpunkt und prüfen Sie die mitgelieferten Ausnahmen für direkte Routen. Die SOCKS5-Proxy-Liste bietet Kandidaten für entfernte Endpunkte zu öffentlichen Zielen; das Loopback-Beispiel verlangt dagegen einen Listener auf diesem Windows-Rechner. Das Beispiel zeigt die Kerneinstellungen, nicht die gesamte verteilte Datei. Diese Datei kennzeichnet dynamic_chain und random_chain ausdrücklich als nicht unterstützt; Linux-Rezepte für proxychains-ng, die diese Modi verwenden, sind nicht austauschbar.

Der Wrapper injiziert eine DLL und fängt ausgewählte APIs im gestarteten Prozess und in dessen Nachfolgeprozessen ab. Sein dokumentierter TCP-Umfang schafft keine Route für beliebigen UDP-Verkehr oder für jede denkbare Netzwerkimplementierung.

Prüfen Sie das konkrete Programm und die betroffenen Ziele. Ein veränderter Web-Austritt bei einer Anfrage ist ein Beleg für genau diese Anfrage, keine allgemeine Anonymitätsgarantie für den Prozess.

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