Ein Proxy kann die von einer IP-Prüfseite angezeigte Adresse ändern, während eine Website den Browser weiterhin erkennt. Der Browser sendet weiterhin Sprache, Zeitzone, unterstützte Funktionen und Anzeigeeigenschaften. W3C.

Die Kombination solcher Beobachtungen kann einen Browser von anderen unterscheiden; MDN beschreibt dies als Fingerprinting. Der Proxy ersetzt diese Merkmale nicht automatisch. W3C.

Cookies und Kontoanmeldungen verknüpfen Besuche zusätzlich. Erkennt eine Website eine bestehende Sitzung, bedeutet das nicht zwingend, dass sie die alte IP hinter dem Proxy gefunden hat. W3C.

Für einen erlaubten Netzwerkausgang prüfen Sie die Route der Anwendung. Gegen Browser-Tracking helfen die unterstützten Datenschutzfunktionen und der gespeicherte Zustand. Zufällige Präferenzänderungen garantieren keine sinnvolle Anonymität.

Ein Proxy bleibt nützlich, um einen Ausgang auszuwählen oder einen autorisierten Dienst zu erreichen. Das Routing-Ergebnis allein beweist nicht, dass Besuche nicht verknüpft werden können.

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