APT und aptitude können Repository-Dateien über HTTP abrufen. Squid kann eine geeignete HTTP-Antwort zwischenspeichern; der Client muss kein Webbrowser sein.

Bei einer Squid-6- oder -7-Bereitstellung prüfen Sie diese Eingaben, wenn jede Paketübertragung weiterhin den Ursprung erreicht:

  • Der Download nutzt HTTP, oder Squid hat anderweitig Zugriff auf den HTTP-Austausch. Ein HTTPS-CONNECT-Tunnel allein macht die Paketantwort nicht für den Cache zugänglich.
  • Der Cache hat einen geeigneten Speicher konfiguriert. Eine erfolgreiche Weiterleitung belegt nicht, dass ein Festplatten-Cache existiert.
  • Das Archiv passt in die maximale Objektgröße des zutreffenden Cache-Verzeichnisses. Kleine Metadaten und ein großes .deb können unterschiedlich ausfallen.
  • Anfrage und Antwort erlauben Speicherung und Wiederverwendung gemäß ihrer cache-control-Richtlinie.

APT bietet Acquire::http::No-Cache, Max-Age und No-Store. No-Store kann verhindern, dass angeforderte Archivdateien gespeichert werden. No-Cache verlangt eine erneute Validierung, bevor eine gespeicherte Antwort wiederverwendet wird. Prüfen Sie die effektive APT-Konfiguration ebenso wie die Richtlinie von Squid.

Vergleichen Sie dieselbe vollständige URL und prüfen Sie das Cache-Ergebnis in access.log. Unterschiedliche Mirror-Hosts, geänderte Repository-Pfade oder ein lokal zwischengespeichertes Paket können bedeuten, dass zwei Installationen nie dasselbe Netzwerkobjekt anfordern.

Ein Repository-Mirror pflegt den Repository-Inhalt bewusst, statt sich allein auf bedarfsgesteuerte HTTP-Cache-Wiederverwendung zu verlassen.

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